Stille Gedanken…

Stille Gedanken gahn up  Reis’,
dörch de düster, kolle Nacht.
lies lopen Tranen,
Lengen kummt mit Macht!

Dag na Dag geiht so to Enn!
Föhrjohr, Sömmer ohn Di,
Harvst und Winter, Johreswend‘
de Tied löppt wech, de Leevd vörbi!

Slaaplös, wiel Leevd und Warmte fehlt,
geiht de Blick in Feernt vörut,
„De“ bestimmte Steern neet to sehn an Hemels‘tellt,
und keen Antwoord kummt daarup!

Verwoben und seelennah
kloppten twee Harten lange Tied!
Doch keen Warmte und keen Lücht
mehr daar, bit in Ewigkeit wech, so wiet!

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Liebesgedichte, Plattdeutsch von Herbert. Permanenter Link des Eintrags.
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Über Herbert

Dass ich hier auf dieser Website öffentlich erscheinen darf, verdanke ich meiner Mutter, die mich vor vielen Jahren geboren hat. Soraya und ich sind uns in unseren Gedanken so ähnlich, sodass vom Inhalt unserer Gedichte und Geschichten her eine gewisse Harmonie nicht zu übersehen ist. Unser Denken und Schaffen findet im gleichen Labyrinth statt wo sie sich häufig miteinander verknüpfen. Darum lautet auch der Buchtitel unseres gemeinsamen Gedichtbandes „Labyrinth der Gefühle“. Bei allem was ich schreibe hat das Herz Pate gestanden.